Wölfe in Mythos und Kulturgeschichte


Von: Bauer, Wolfgang - Zerling, Clemens
Synergia Verlag, 2023, 396 Seiten, m.v. Abb., Hardcover, A5

ISBN: 9783907246788

29,90 €

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Sie sind wieder da! Wölfe. Seit dem Jahr 2000 ertönt erneut ihr schauriges Geheul durch die Wälder, gut 150 Jahre, nachdem in Deutschland ihre systematische Ausrottung den Höhepunkt erreichte. Seitdem verzeichnet ihre Population hierzulande beachtliche und zugleich besorgniserregende Zuwächse. Und sie bleiben nicht im Wald. Einzelne Wölfe flanieren ungeniert und geradezu weltoffen durch die Geschäftsmeilen unserer Städte. Schon werden wieder Stimmen laut, die nach rigorosem Abschuss verlangen. Grund genug, der langen polarisierten Geschichte über mehr als 60.000 Jahren von Wolf und Mensch nachzugehen: eine wirklich alte, aber schwer belastete Beziehung. 
 
Eng könnte die gegenseitige Annäherung einst gewesen sein. Vielleicht erlernte der Frühmensch vom Wolf die Jagd im Rudel. Doch kippte dieses Arrangement irgendwann und schlug zunächst bei Viehzüchtern in unversöhnlichen Hass um. Manche Fabeln und Legenden stellen Wölfe noch als Seelenführer und willfährige Helfer vor. Doch wirft dieses Buch auch einen Blick auf archaische Wolfsgötter, wilde Wolfskulte und unheimliche Wolfshirten. Von Werwölfen munkelte man bereits im Altertum. Offenbaren Wolfsmenschen ungefilterte krankhafte Entäußerungen oder traditionelle Geheimkulte? 
 
Neben all dem verständlichen Hass, der in Viehbauern und Schafzüchtern nun wieder aufflammt, wenn sie entsetzt vor ihren grausam gerissenen Tieren stehen, fällt andererseits eine vielfältige Faszination für diese Beutegreifer auf. Nicht wenige Zeitgenossen schmücken sich stolz mit Wolfsaccessoires. Was hält die Projektionsfläche „Wolf“ da alles für uns bereit! 

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