Fünf ziemlich radikale Naturpropheten

Christian Wagner aus Warmbronn - Karl Wilhelm Diefenbach - Gustaf Nagel - Arthur Gustav Gräser - Willy Sophus Ackermann
Von: Holbein, Ulrich
Synergia Verlag, 2016, 136 S., m.v. Abb., kartoniert mit Klappen

ISBN: 978-3-944615-43-1

15,90 €

Mit Vollgas in die Klimakatastrophe – nichts kann Wirtschaftswachstum und Autoboom aufhalten. Ökowellen und zwischenzeitliches Energiesparen blieben Arabeske. Aber schon vor hundert Jahren (und vorher) wanderten, statt Hundertausende, einige abzählbare, markante Frühhippies durch die Welt, Wanderprediger, verspottet als Kohlrabi-Apostel und Kartoffel-Christusse, die mit dem „Zurück zur Natur“ ernst machten und das ganze Programm von 1967 bereits draufhatten: Pazifismus, freie Liebe, Technikkritik, lange Haare, Vegetarismus. Einerseits gerieten die drei wichtigsten Gestalten sehr in Vergessenheit, andererseits erhielten sich viele Text- und Bilddokumente.
Fünf rigorose Lebensläufe von der Wiege bis zum jeweiligen Absturz: Christian Wagner aus Warmbronn, Karl Wilhelm Diefenbach, Gustaf Nagel, Arthur Gusto Gräser, Willy Sophus Ackermann – fünf Schicksale, fünf höchst unterschiedliche Charaktere, eingebettet in ihre bewegte Epoche.  

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Autor/in

Holbein, Ulrich
Ulrich Holbein, Jahrgang 1953, lebt als universalgelehrter Literaturkauz im hessischen Knüllwald. Die Süddeutsche Zeitung verglich ihn mit Jean Paul, Walter Benjamin und Arno Schmidt. 2012 wurde er mit dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor ausgezeichnet. Zuletzt erschienen »20 Milliarden Jahre in zwei, drei Viertelstündchen«, »Ein Chinese in Rom. Jean Paul & Goethe: Ein untendenziöses Doppelporträt« und »Omnipax. Zwischen Obstparadies und Fleischfabrik«.



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